Startseite
Basilikachor
Chornachwuchs
Vokalensemble
Kammerchor
Orgel
Orgelmusik aktuell im Gottesdienst
Stefan Klemm
Förderverein
Chor der Wendelinus-Basilika

(zum Vergrößern ins Bild klicken)

Der Chor der Wendelinus-Basilika zählt zu den ältesten Kirchenchören des Bistums Trier. Seit über 240 Jahre wird der Chorgesang an der Wendelinus-Basilika gepflegt. In den beiden Bereichen Liturgie und Konzert versucht der Chor der Wendelinus-Basilika, den Ansprüchen einer guten Laienchorarbeit gerecht zu werden.

Das Repertoire reicht von Messen und Motetten alter Meister über Chormusik der Klassik, Romantik bis in die Gegenwart.

Eine Besonderheit ist, dass der Chor auch immer wieder mehrstimmig nach Frauen- und Männerstimmen Gottesdienste musikalisch mitgestaltet. Zurzeit gehören dem Chor 50 aktive Sängerinnen und Sänger an.

Einer der kirchenmusikalischen Höhepunkte in St. Wendel ist jedes Jahr das Konzert am Donnerstag in der „Wendelswoche“ (um den 20. Oktober). Im Rahmen dieses Konzertes wurden bedeutende Werke der Literatur aufgeführt, u. a. von Hans Leo Hassler (Missa octo vocum), W. A. Mozart (Requiem d-moll KV 626, Dominicus-Messe KV 66, Krönungsmesse KV 317), J. Haydn (Mariazeller-Messe), Gabriel Fauré (Requiem), J. Rutter (Magnificat), F. Mendelssohn (Lauda sion).

Im Jahr 2004 stellte in diesem Rahmen die Uraufführung der D-Dur-Messe des St. Wendeler Komponisten Philipp Jakob Riotte (1776-1856) eine Besonderheit dar.

Seit einigen Jahren findet zwischen Weihnachten und Neujahr ein „offenes Singen“ statt, zu dem alle Teilnehmer eingeladen sind, gemeinsam mit dem Chor und Jugendchor alte und neue Weihnachtslieder zu singen.

Die Chorproben finden donnerstags von 20.00 bis 21.45 Uhr im Cusanushaus (neben der Basilika) statt.
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!

Die nächsten Termine des Chores: Siehe Halbjahresprogramm

Pressestimmen

Rheinpfalz, Ausgabe 20. Mai 2008, Gabriele Strauss
Ein außergewöhnlich schönes Konzert
Chor der Wendelinus-Basilika und Blechbläserquintett „International Brass“ begeistern bei Rosenberger Musiktagen
Festliche Musik für Chor und Bläser unter dem Motto „Jauchzet dem Herrn“ erwartete die zahlreichen Besucher am Sonntagabend beim zweiten Konzert der Rosenberger Musiktage in der Wallfahrtskirche auf Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben.
Der traditionsreiche Chor der Wendelinus-Basilika unter seinem Leiter, Dekanatskantor Stefan Klemm, füllte den Kirchenraum mit seinem ausgewogenen und kraftvoll gut deklamierten Gesang zusammen mit dem Blechbläserquintett der „International Brass“ [...] Überwiegend Werke aus der Barockzeit hatte der gut vorbereitete gemischte Chor mit über 50 Sängerinnen und Sängern einstudiert. Von Heinrich Schütz, dem einflussreichsten protestantischen Komponisten Deutschlands des Frühbarock, erklang aus dem 100.Psalm „Jauchzet dem Herrn“. Aus der „Missa octo vocum“ von Hans Leo Hassler, sang der Chor in Begleitung der Brass-Gruppe „Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei“. Johann Pachelbels „Singet dem Herrn“ wurde a cappella wiedergegeben, wobei sich einige Chormitglieder im hinteren Raum aufstellten und so als Pendant zum Hauptchor im Altarraum ein harmonischer Klangkörper entstand. Von Allessandro Scarlatti sang die Chorgemeinschaft erneut a cappella ein wunderschönes „Exultate deo“ [...]
Auch der Chor setzte erneut Akzente mit den klar und eindringlich wiedergegebenen Motetten von Mendelssohn-Bartholdy „Richte mich Gott“, „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ und dem ergreifenden „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ [...] Das Publikum bedankte sich mit langanhaltendem Applaus für dieses außergewöhnlich schöne Konzert.

Saarbrücker Zeitung (SZ), Ausgabe 23./24. Okt. 2004
Ganz im Sinne von Riotte
Das Basilika-Konzert in der Wendelinus-Woche hatte am Donnerstagabend einen ganz besonderen Charakter durch die Ehrung des Komponisten Philipp Jakob Riotte (1776-1856). Die Uraufführung seiner Messe in D-Dur in Riottes Heimatkirche wurde ein großer und von den vielen Zuhörern gefeierter Erfolg.
Dass sich Kantor Stefan Klemm und sein Chor das wenig bekannte Magnificat von Francesco Durante ausgesucht hatten, war ein guter Friff: Der Eingangssatz ist mit dem leitversartig wiederholten „Magnificat anima mea Dominum“ eine schöne und originelle Komposition. Hier konnte der hervorrangend besetzte Chor durchsichtigen Wohlklang zeigen. [...] Riottes große Messe, 1809 im Todesjahr Haydns komponiert, bewies, dass sich der Autor keineswegs im Schatten der großen klassischen Meister verstecken muss. Schon das Kyrie beeindruckte durch seinen abwechslungsreichen Aufbau [...]
Stefan Klemm hatte den Chor bestens vorbereitet, so dass er sich in den Stimmgruppen und im Tuttiklang überzeugend präsentieren konnte. Wie gut der Dirigent Klemm Chor und Orchester zu führen wusste, zeigte er bei der exakten Stimmverteilung zu Beginn des Sanctus. [...]

Saarbrücker Zeitung (SZ), Montag 30. Okt. 2000
Zugabe in der St. Wendeler Basilika
Gelungenes Konzert spätromantischer und zeitgenössischer Kompositionen im vollbesetzten Gotteshaus.
Ein Konzert spätromantischer und zeitgenössischer Kompositionen in der Basilika des heiligen Wendelin bildete einen kulturellen Höhepunkt der Wallfahrtstage. Mit wundervollen spätromantischen und zeitgenössischen Kompositionen wurde am Donnerstag im Rahmen der Wallfahrtstage in der St. Wendeler Basilika des heiligen Wendelin gedacht. Es fanden sich so viele interessierte Zuhörer ein, dass die Kirchenbänke des Domes nicht ausreichten. Der Chor wurde von Mitgliedern des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters Saarbrücken unterstützt. [...]
Das „Requiem op. 48“ von Gabriel Fauré (1845-1924) eröffnete das feierliche Kirchenkonzert. [...]
Den Höhepunkt des Abends bildete die großartige Vertonung des „Magnificat“ desr zeitgenössischen Komponisten John Rutter (*1945). [...] Den mitreißenden Schlussatz „Gloria Patri“ wiederholten die Musiker als Zugabe für das begeisterte Publikum.